Ein empfindliches Wunderwerk - 1. Tag der Hand schafft Bewusstsein für Folgen von Handverletzungen

Am 1. März 2018 findet der erste Tag der Hand statt. Ins Leben gerufen hat ihn die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e. V. Das Ziel: Ein Bewusstsein für die Komplexität dieses Körperteils zu schaffen und auf die oftmals schwerwiegenden Folgen hinzuweisen, die Handverletzungen nach sich ziehen können.

Am Bürger­hospital Frankfurt ist Oberarzt Dr. med. Christian Betz seit etwas mehr als einem Jahr in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie für die Versorgung von Handverletzungen zuständig. In seiner Arbeit sieht er nicht nur zu Silvester schwerwiegende Verletzungen dieses Körperteils. Doch auch leichtere Probleme können Folgen haben.

„Die häufigste Ursache von Handverletzungen sind Arbeitsunfälle, dicht gefolgt von Sport- und Freizeitverletzungen“, erläutert der Handchirurg. „Zudem behandeln wir oftmals Patienten mit Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose sowie Fehlstellungen und Fehlbildungen.“ Vielen Patienten sei dabei nicht vorher bewusst, wie essentiell eine funktionierende Hand ist, um den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Die Hand besteht aus 27 Einzelknochen, zahlreichen Sehnen, Bändern, Nerven und Muskeln. Das Zusammenspiel aller Teile ist äußerst komplex, sodass kleine Verletzungen oft große Wirkungen zeigen können.

Ist die Hand einmal verletzt, können Handchirurgen heute durch Operationen viel erreichen bis hin zur kompletten Rekonstruktion von Knochen, Sehnen, Nerven und Gefäßen. Dennoch bleiben fast immer Beeinträchtigungen zurück. „Umso wichtiger ist es, dass Patienten im Fall von Problemen an der Hand schnell einen Handchirurgen aufsuchen“, so Betz.

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